Mit dem Rad in New York City – Tipps und Tricks

New York erobern mit dem Rad? Ist das denn cool? Welche Vor- und Nachteile ein eigenes Rad in New York City hat und worauf ihr achten solltet, erfahrt ihr hier.

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New York mit dem Rad erobern … wo geht’s gut?

Endlich angekommen in New York. Ich bin froh: Trotz spärlichem Schutz hat mein Bike den Flug (eingecheckt als normales Gepäckstück) überlebt. Jetzt schnell ab auf’s Rad und die Stadt erobern…

Haha, denkste! Irgendwie hab ich mit dem Rad in New York City romantischer vorgestellt: Ich & mein Rad (Shmulik) erobern New York und verabscheuen jegliches andere Fortbewegungsmittel. Nach einigem Hin- und Herfragen, ob man den Flughafen nicht doch per Rad verlassen könnte … und vielen sprachlosen Gesichtern … gab ich dann doch auf. Mit Shmulik im Kofferraum ging’s per Taxi nach Brooklyn zu Marta.

Mit dem Rad in Brooklyn

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Brooklyn per Bike – besser geht’s nicht

Die ersten drei Tage habe ich erstmal Brooklyn erkundet. Hier findet ihr meine 5 Top Insidertipps in Brooklyn. Brooklyn ist (wäre es eine eigene Stadt) die viertgrößte in den USA. Ihr habt also viel zutun. An einem Tag in Brooklyn kommt man schon mal auf 60 bis 70 km, trotz diversen Stopps für Shopping, Sightseeing und Kaffee hier und dort.

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Brooklyns Hipster sind selbstverständlich mit dem Bike unterwegs

Fahrradfahren in Brooklyn geht super: Es gibt viele Fahrradwege und ich fühle mich einheimisch. Brooklyns Hipster sind selbstverständlich mit dem Bike unterwegs. Die Straßen sind entspannt und die Autofahrer auch. Daumen hoch!

Mit dem Rad in Manhattan

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Manhattan – ‚Urban Bike Skills‘ sind gefragt

Um von Brooklyn nach Manhattan zu kommen, nehmt ihr am besten den Fahrradweg über die Manhattan oder Brooklyn Bridge. Auch wenn ich den Eindruck hatte, diese Brücke wird niemals enden: Die Manhattan Bridge führt einen irgendwann direkt nach Chinatown. Und schon gehts los – Chaos und Stress pur. Die Autofahrer sind weniger entspannt. Und wo sind eigentlich die Radwege geblieben?

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Den Radweg über die Manhattan Bridge nehmen – mit Blick auf Chinatown
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Nach dem Überqueren der Manhattan Bridge erstmal mit leckeren Dumplings stärken …

Mit ein bisschen Gewöhnung und ein paar ‚Urban Bike Skills‘ kommt man gut durch – auch auf den großen Avenues mitten in Manhattan.

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Auch auf der 5th Avenue – ohne Radweg – kein Problem

Kleiner Tipp: ‚Rot‘ ist in Manhattan niemals richtig rot, sondern trägt immer auch eine Nuance ‚Grün‘ in sich :). Vorsicht vor Fußgängern, die die Ampelfarben auch gerne ignorieren.

Rad in New York: Vor- und Nachteile

Vorteile:

Wegen des vielen Verkehrs ist man mit dem Bike mindestens genauso schnell wie mit dem Taxi unterwegs. Man fährt hin, wo man will und hält an, wenn man Lust dazu hat. Die totale Freiheit eben.

Es gibt viele Radwege. Haltet bei den Brücken Ausschau nach den ‚Bikepaths’.

Die Stadt ist relativ sicher, was Fahrraddiebstahl angeht. Lasst euer Fahrrad trotzdem nie unabgesperrt.

Nachteile:

Mhm… da fällt mir gar nicht so viel ein. Manhattan kann teilweise steil sein. Doch auch mit einer 6-Gang-Schaltung war es für mich kein Problem. Wer wenig Lust auf viel Verkehr und große Menschenmengen hat, sollte sich von Manhattan mit dem Fahrrad fernhalten.

Ausstattung 

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Mit der Smartphone-App ‚OsmAnd‘ findet ihr eure Rad-Route auch offline

Beste Navigation für New York:

In New York war die kostenlose App OsmAnd die beste Wahl. Die Karte kann man sich herunterladen und somit offline navigiert werden. OsmAnd hat eine Bike-Route und funktioniert in NYC ohne Ausfälle absolut zuverlässig. Die App HereWeGo ist leider immer abgestürzt und GoogleMaps hat im Offline-Modus keine Bike- oder Fußgängerfunktion.

Fazit

Auch wenn die Distanzen schon mal lang sein können und vor allem in Manhattan ein bisschen mehr Vorsicht geboten ist: Besser als mit dem Rad kann man diese Stadt nicht erkunden. Ihr werdet viel Spaß haben!

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5 Gedanken zu „Mit dem Rad in New York City – Tipps und Tricks

  1. Hihi, die Nuance grün im Ampelrot kenne ich von dir auch hier!!!!

    1. Hehe, bin da ganz gut zurecht gekommen.

  2. […] Wie fühlt man sich am ehesten wie ein Porteño, ein Einheimischer? Mit den Ecobicis, die es an den vielen Stellen in Buenos Aires kostenlos zu leihen gibt. Natürlich könnt ihr auch eine geführte Fahrradtour machen. Aber das Geld könnt ihr euch sparen. Viel entspannter ist es mit einer Offline Karte auf eurem Smartphone (wie z. B. here oder maps.me) die Straßen von Buenos Aires alleine zu erkunden. Falls du ihr noch weitere Tipps fürs Fahrradfahren in der Stadt braucht, lest meinen Blogpost ‚Mit dem Fahrrad in New York‚.  […]

  3. […] Mit maps.me lassen sich alle Karten der Welt downloaden und später im Offline-Modus nutzen. Hier unterwegs auf Brooklyns Straßen. Tipps und Tricks zum biken in New York findet ihr hier. […]

  4. […] you can read it in German here and use Google translate at the end of the […]

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